Überwachungskameras

ÜberwachungskameraEinbrüche finden nicht nur in der Nacht, sondern häufig auch am Tage statt. Einbrecher sind sogar schon so dreist, das sie einbrechen, wenn sich Personen in den Räumen aufhalten und das kann bekanntlich sehr gefährlich werden. Einbrüche werden auch immer häufiger und kommen im Winter wie auch im Sommer gleichermaßen oft vor.

Auch wenn alle Schutzmaßnahmen schon überdacht worden sind, sollte auf eine Kameraüberwachung auf keinen Fall verzichtet werden, denn sie ist in zweierlei Hinsicht zu gebrauchen. Der erste Grund liegt in der Abschreckung, denn Kameras sollten immer sichtbar angebracht werden. Der zweite Grund ist, das Beweismaterial vorliegt, wenn ein Einbruch stattgefunden hat.

Eine Überwachungskamera, gerade an einem Einfamilienhaus, was auch vielleicht in einer sehr ruhigen Wohngegend liegt, ist ein wichtiger Faktor bei der Abschreckung. Sie zeigt einem Täter, dass alle seine Aktivitäten festgehalten werden und gegen ihn verwendet werden können.

Muss bei der Anbringung etwas beachtet werden?

Vielen Privatleuten ist es nicht bewusst, dass es möglich ist, eine Überwachungskamera anzubringen, denn sie meinen, dass es verboten sei. Auskunft für die entsprechende Region kann auf jeden Fall ein Gespräch mit der Polizei vor Ort bringen, aber in der Regelist es auch Privatpersonen erlaubt eine Kamera zur Sicherung ihres Eigentums anzubringen. Es müssen aber einige Dinge beachtet werden, denn andere Personen könnten sich vielleicht beobachtet fühlen und das geht wegen dem Persönlichkeitsrecht nicht.

  • Jeder der sein Hausrecht wahrnehmen will, kann eine Montage einer Kamera vornehmen
  • Die Interessen müssen allerdings berechtigt und für konkret festgelegte Zwecke definiert werden
  • Sie ist nur zur Vorbeugung gegen Einbruch zu installieren

Eine Überwachungskamera für Einfamilienhäuser sollte immer so angebracht werden, dass keine Straßen Abschnitte mitgefilmt werden können. Sie sollte auf den Eingangsbereich oder die Garage ausgerichtet sein. Handelt es sich sogar um eine dauerhafte Überwachung, gilt vor allem nicht in das Persönlichkeitsrecht anderer Personen einzugreifen.

Kameraüberwachung kann geplant werden

Eine Überwachungskamera ist in mehrerer Hinsicht gut, denn sie kann nicht nur einen Einbruch filmen, sondern auch wenn eine Sachbeschädigung begangen wurde. Beide Delikte sorgen jedes Jahr dafür, dass in Deutschland Schäden in Millionenhöhe reguliert werden müssen. Ein Einbruch geschieht, meistens dann, wenn Bewohner nicht zu Hause anzutreffen sind, dieses würde bei einem Versuch bleiben, wenn Überwachungskameras Usus werden würden.

Was kann mit einer Kamera erreicht werden?

Der wichtigste Faktor bei einer Überwachungskamera ist, das Hauseingang und auch bestimmte Bereiche des Grundstücks unter Kontrolle sind. Eine Kamera wirkt in jeden Fall abschreckend und eine moderne Kamera kann mit einem Smartphone oder auch via Internet kontrolliert werden, damit im Fall der Fälle sofort Hilfe gerufen werden kann. Dazu kommt noch, dass ganze Systeme heute nicht mehr allzu viel kosten.

Welches System darf es sein?

In diesem Bereich gibt es zum einen die analoge Anlage und zum anderen die Digitale. Am besten sind Komplettsysteme, die anschlussfertig gekauft werden können, somit ist auch kein Fachmann für den Aufbau erforderlich.

Bei den analogen Systemen gibt es die PAL- Überwachungskameras, das sind kabelgebundene Kameras, bei denen mit einem Interlace- Verfahren zwei Halbbilder entstehen. Pro Sekunde können so 25 Bilder geschossen werden. Die Art der Überwachungskameras gibt es bereits seit rund 20 Jahren und sie haben sich bis in die heutige Zeit bewährt.

Sie sind auch am Preisgünstigen, haben allerdings eine schlechte Bildauflösung, die erfolgt über Koaxialkabel und kann dadurch auch nicht ganz ruckelfrei übertragen. Die Vorteile der Kameras sind:

  • Eine einfache analoge Übertragung ist möglich
  • Sie haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Die Installation ist einfach
  • Sie ergeben insgesamt eine hohe Sicherheit

Nachteile:

  • Eine nicht so gute Auflösung
  • Installationszeit ist lang, da Kabel verlegt werden müssen
  • Eine 230 V Steckdose ist unbedingt erforderlich

Moderner ist das digitale System, hierbei kann unter Netzwerk- und IP- Kameras gewählt werden. Des Weiteren gibt es Kameras die an ein WLAN System angeschlossen werden können und es gibt Funk- Kameras. Als letzte Möglichkeit kann auch zu einer Powerline- Kamera gegriffen werden.

Vor einem Kauf sollte überlegt werden, ob die Kamera für den Innen- oder Außenbereich sein soll. Soll es ein Gerät für draußen sein, muss sie eine Schutz Art von mindestens 65 IP haben.

Fertige Sets für den einfachen Aufbau

Jemand, der handwerklich, sowie technisch nicht so bewandert ist, sollte sich für ein Set entscheiden. Die bestehen in der Regel aus Kamera, Monitor, Rekorder und dem nötigen Verbindungskabel. Es ist aber wichtig, vorher zu überlegen, welche Anforderungen an die Überwachungskamera gestellt werden.

Die Auswahl der Kamera

Folgende Fragen sollten vor einem Kauf beantwortet werden. Wo soll die Kamera angebracht werden? Dabei stellt sich dann wiederum die Frage, ob es sich um eine wasserdichte Kamera handeln muss? Soll sie auch gute Aufnahmen in der Nacht machen können? Soll sie auch Geräusche aufzeichnen? Wichtig sind bei diesen ganzen Fragen die Antworten nach dem richtigen Objektiv, das sollte für den entsprechenden Einsatz Ort speziell ausgewählt werden.

Weiterhin sollte sichergestellt sein, welche Auflösung gewünscht wird, sollen eventuell Personen besonders scharf gefilmt werden? Soll es eine Datenübertragung per Funk oder per Kabel geben und besonders wichtig, soll die Kamera im Dauereinsatz oder nur mit einem Bewegungsmelder ausgestattet sein?

Kamera mit Fernüberwachung

Am einfachsten zu installieren ist eine Funkkamera im Set, die ist nicht nur leicht selber anzubringen, sondern sie kann auch ohne Kabel betrieben werden. Es handelt sich hierbei um eine Außenkamera, die lediglich einen Anschluss an einer 230 V Steckdose benötigt. Im Haus selber steht dann ein Monitor mit einer SD- Karte, damit alles gespeichert werden kann. Über den Monitor läuft eine Verbindung zum Internet, die ist für die Fernüberwachung nötig. Mit diesem System können mehrere Kameras betrieben werden.

Soll es eine Mitteilung auf ein Smartphone geben, ist eine WLAN- Kamera erforderlich. Die kann zum Beispiel nicht nur an der Haustür, sondern auch am Keller- oder Garageneingang befestigt werden und bei Bedarf gibt es dann eine Mitteilung auf das Smartphone. Hierfür kann ein WLAN-Überwachungs-Set gekauft werden, Voraussetzung ist, dass ein Router bereit steht. Software und Apps können einfach aus dem Internet herunter geladen werden.

Voraussetzungen

Wie schon erwähnt, dürfen nur die Bereiche gefilmt werden, die auf einem privaten Grundstück liegen, es darf also nicht über eine Grundstücksgrenze hinausgehen. Bei einer Überwachungskamera in einem Betrieb sind sogar der Betriebsrat sowie auch die Mitarbeiter zu informieren. Dafür gibt es gesetzliche Vorlagen im Bundesdatenschutzgesetz.